Innovative Lehre mit dem E-Learning-Förderprogramm

Sie haben innovative Ideen, wie Sie Ihre Lehre dank E-Learning besser machen können? Doch es fehlt Ihnen die Zeit, diese Ideen in die Praxis umzusetzen? Dann bewerben Sie sich beim E-Learning-Förderprogramm. Auch 2017 fördert die BFH innovative E-Learning-Projekte mit bis zu
10 000 CHF. Hier stellen wir die Projekte der Förderrunde 2016 vor und laden zur Bewerbung 2017 ein.

2016 wurden von neun eingereichten Projekten sechs für die Förderung ausgewählt.

Eignungstest (HF-AHB): Fit für das Studium

Feedback ist einer der einflussreichsten Faktoren für Lernerfolg, das ist spätestens seit der Hattie-Studie klar. Gewöhnlich erhalten Studierende erst nach Abschluss des Lernprozesses Feedback. Aber auch während oder gar vor Beginn des Lernprozesses macht Feedback Sinn. Im Projekt „Eignungstest“  sehen zukünftige Studierende mittels Einstufungstests, wie es um ihre Vorkenntnisse steht und ob sie für das Studium geeignet sind. Hinweise auf Lernangebote und Hilfestellungen ermöglichen die Kenntnisse bereits vor Studienbeginn à jour zu bringen und somit optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Studienstart zu schaffen. Die Erfahrungen dieses Projektes lassen sich sicherlich auf weitere Studiengänge übertragen.

PBL (Gesundheit): Problem Based Learning digital

Praktische Problemstellungen, die in Gruppen bearbeitet werden, stehen beim Problem Based Learning (PBL) im Zentrum – und das geht mit digitaler Unterstützung noch besser: Beispielsweise Moodle-Tests, um die Vorkenntnisse der Studierenden zu erheben, Tests zur Selbstüberprüfung während des Lernprozesses, um sicherzustellen, dass wesentliche Konzepte verstanden wurden. Aber auch die Lösungserarbeitung kann online gut unterstützt werden. Das Projekt aus dem Studiengang Pflege wird auch anderen Studiengängen an der BFH, die PBL einsetzen, wertvolle Anregungen geben.

Master of Science in Engineering (TI): Mehr Zeit für Anwendung dank Flipped Classroom

Herausfordernde organisatorische Rahmenbedingungen werden hier durch einen Flipped Classroom Ansatz überwunden: Die Vorbereitung auf den Kontaktunterricht kann durch kurze Lernvideos und Tests zeitlich gestrafft und gleichzeitig intensiviert werden. Im Kontaktunterricht bleibt dann mehr Zeit für Anwendung und Vertiefung des Gelernten, z.B. in Wissenschafts-Talks, in denen die Studierenden komplexe technisch-wissenschaftliche Themen einem nicht wissenschaftlichen Publikum präsentieren. Die Aufzeichnung auf Video und anschliessende Analyse dieser Vorträge intensivieren die Auseinandersetzung mit den Präsentationskompetenzen und erlauben profundes (Peer-) Feedback.

Semantic Wiki (HAFL):  Besser lernen mit Wikis

Mit dem Semantic Wiki wird im Studiengang Waldwissenschaften eine umfangreiche Sammlung waldbaulichen Wissens für die Lehre aufgebaut. Studierende werden in die inhaltliche Weiterentwicklung einbezogen, die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Fachkurs Onlineberatung – Systemische Beratung via Internet (Soziale Arbeit)

Onlineberatung ist ein zunehmend gefragtes Tätigkeitsfeld von Sozialarbeitenden. Was liegt näher, als dazu eine Weiterbildung im Blended-Learning-Format anzubieten. Genau das nimmt sich das Projekt Onlineberatung vor: In einem attraktiven und abwechslungsreichen Programm werden die Teilnehmenden fit gemacht. Dabei werden die theoretischen Kenntnisse online vertieft und reflektiert und Onlineberatungen in Peergruppen gleich selbst ausprobiert.

Virtual Classroom Opernstudio (HKB)

Im Moodle-Kurs „Virtual Classroom Opernstudio“ unterstützen sich Studierende weitgehend selbst organisiert in ihrer künstlerischen und fachlichen Entwicklung: Sie tauschen Audioaufnahmen aus, kommentieren Videoaufnahmen von Opern, verfassen Rezensionen und geben Peer-Feedback. Oder sie sammeln Material für aktuell erarbeitete Operninszenierungen. Der Schwerpunkt bei diesem Projekt liegt vor allem darin, die selbst organisierten Lernprozesse zu initiieren und zu betreuen.

Wir gratulieren allen, die an den geförderten Projekten mitarbeiten und wünschen weiterhin gutes Gelingen!

E-Learning-Förderprogramm 2017

Und schon steht die neue Förderrunde an: Wenn Sie als Mitarbeitende der BFH innovative E-Learning-Projekte realisieren wollen, die die Qualität der Lehre verbessern, dann bewerben Sie sich. Zeit können wir Ihnen zwar nicht schenken, aber Stunden auf Ihrem Projektkonto gutschreiben. In unserem Blogbeitrag „E-Learning-Fonds der BFH: Die Auswahlkriterien“ sind die Kriterien kurz erklärt. Merkblatt und Antragformular sind im Intranet zu finden.

Die Fachstelle Hochschuldidaktik & E-Learning unterstützt und begleitet Sie gerne bei Ihrem E-Learning-Projekt.

Blended-Learning goes mobile: Smartphones und Tablets in der Lehre

Using social media on a mobile ©Sebastiaan ter Burg via Flickr CCBY

Using social media on a mobile ©Sebastiaan ter Burg via Flickr CCBY

Rückblick auf den Didaktik-Talk mit Prof. Dr. Christian Glahn (HTW Chur), am 13. Oktober 2016 an der BFH

Vor fünf Jahren hatte jede/r zweite Studierende ein mobiles Endgerät dabei, heutzutage jede/r mindestens zwei.

Mobile Technologien sind heute omnipräsent. Ihr Potenzial für Lehre und für forschendes Lernen ist hingegen noch weitgehend ungenutzt. Wie mobile Geräte mit Apps Blended-Learning-Szenarien sinnvoll bereichern können, zeigte Christian Glahn in seinem Vortrag auf.

Mit SpeakUp Studierende in Vorlesungen einbeziehen und aktivieren

Als Erstes wurde die App SpeakUp (eine Entwicklung der EPFL) vorgestellt und auch gleich live ausprobiert. Mit dieser App können Studierenden sowohl Fragen stellen (Backchannel) als auch Klickerfragen von Dozierenden beantworten. Dank eines Ortungssystems finden die Studierenden sofort die Veranstaltung, in der SpeakUp benutzt wird, einfacher geht es nicht. Fragen, die von Studierenden im Backchannel gestellt werden, können von anderen Studierenden gewichtet (gerated) werden, so dass Dozierende schnell einen Überblick über die wirklich relevanten Fragen haben. Und bei den Klickerfragen stellt SpeakUp eine breite Auswahl an Fragetypen zur Verfügung. Zu Beginn eingeführt, steht Dozierenden während des ganzen Semesters ein wirkungsvolles Instrument zur Verfügung, um Studierende auch während Vorlesungen gezielt zu aktivieren und einen guten Überblick darüber zu haben, was verstanden wurde. (http://speakup.info/)

Mobler – Moodle-Testfragen unterwegs üben

Viele Moodlekurse verfügen über formative Tests, mit denen Studierenden die neuen Lerninhalte üben können. Noch intensiver genutzt werden diese Tests sicherlich mit der Mobler App (entwickelt von Christan Glahn in seiner Zeit an der ETH Zürich). In dieser App werden automatisch die Testfragen aller Moodlekurse angezeigt, in denen Studierende eingeschrieben sind. Ob der Bus in 5 Sekunden oder in 5 Minuten kommt, Lernen mit der Mobler App lohnt sich immer: Da man sich mit der App kein erneutes Login notwendig ist, kann es sofort los- und auch nach Unterbrechungen problemlos weitergehen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass ab Sommer 2017 auch an der BFH das Üben mit der Mobler App möglich ist.

Sigil – E-Books für unterwegs publizieren

Ein zum E-Book konvertiertes Script kann unterwegs auf allen mobilen Geräten gelesen werden, das Layout passt sich der jeweiligen Bildschirmgrösse an. Im hart umkämpften Markt für kommerzielle E-Books gibt es ein offenes Format: EPUB, das mit allen E-Book-Readern bzw. Apps gelesen werden.kann. Das Format erlaubt Bilder, Metadaten und auch Videos. Es lassen sich unterwegs Buchzeichen setzen, Absätze markieren und Notizen hinufügen.

Zum Konvertieren und Bearbeiten der EPUB-formatierten Bücher gibt es den Open-Source-Editor Sigil. Damit lassen sich die genannten Funktionen gestalten, einfügen und publizieren. Das eigene Script kann damit zum E-Book gemacht werden und mit dem Digital Right Management können ganze Studiengänge mobil-freundliche Lernbibliotheken aufbauen. (https://sigil-ebook.com/)

Das Fazit dieses Didaktik-Talks: Mobile Technologien sind überall, man muss sie nur nutzen – ob im Unterricht selbst – wie SpeakUp, ob für das Selbststudium – wie Mobler und E-Books. In Kombination mit Moodle können sie Blended-Learning für Studierende einfacher nutzbar machen, sie eröffnen neue Lerngelegenheiten, neue Lernkontexte und Perspektiven.

 Zur Präsentation von Christian Glahn: Mobile Blended Learning

Mit dem E-Learning-Förderprogramm innovative Ideen in die Praxis umsetzen

Bis 2018 werden jedes Jahr Lehr-Vorhaben jeweils mit maximal 10’000 CHF gefördert. Das E-Learning-Förderprogramm ist eine Massnahme zur Umsetzung der E-Learning-Strategie der Berner Fachhochschule und dient dazu, die Qualität und Attraktivität der Lehre mit konkreten E-Learning-Projekten zu erhöhen. Wir stellen hier die Projekte der Förderrunde 2015 vor und laden zur Bewerbung 2016 ein.

Die  geförderten Projekte von 2015 kurz vorgestellt

Insgesamt 14 Projekte wurden 2015 eingereicht. Zahlreiche Flipped-Classroom-Projekte waren darunter, mit einer Web-Applikation und einer Virtuellen Landschaft zwei weitere vielversprechende Konzepte. Sieben Projekte wurden nach eingehender Prüfung zur Förderung ausgewählt:

„Wissenschaftliches Schreiben“ – ein interdepartementales Flipped-Classroom-Projekt (AHB, HAFL, TI, WGS) Überzeugt hat uns das didaktisch sinnvolle und solide geplante Szenario zu einem grundlegenden Inhalt eines jeden Hochschulstudiums. Vorbildlich finden wir die breite interdepartementale Verankerung des Projektes. Die Arbeitsgruppe erarbeitet einen dreisprachigen Moodlekurs, bestehend aus Lernvideos, Online-Quizzes, Übungsmaterialien als Basis und Vorschläge zum Einsatz von Foren und E-Portfolio. Dank des modularen Aufbaus können die Inhalte zielgenau an die spezifischen Fachkontexte angepasst werden, so dass die Kursmaterialien in zahlreichen Modulen BFH-weit zum Einsatz kommen können. Kontakt: Diego Jannuzzo

„Progressor Web-Applikation“ – Entwicklung einer Online-Applikation für den Programmierunterricht (TI) Die geplante Applikation erleichtert das Erlernen der Programmiersprachen Java, Python, C sowie  C#. Sie ist als Lern-  und als Prüfungsplattform einsetzbar, der Code wird als Open Source zur Verfügung gestellt. Kontakt: Marcus Hudritsch

„CAS Gesundheitsökonomie“ – ein Flipped-Classroom-Projekt (WGS-Weiterbildung) Videos und Lehrbriefe, ausserdem Zusammenarbeit im Virtuellen Klassenzimmer sind wichtige Elemente dieses Pilotprojektes, mit dem die Weiterbildung exemplarische Erfahrungen mit Online-Formaten sammeln und diese anschliessend für weitere Angebote in der Weiterbildung nutzbar machen will. Kontakt: Susanne Dreier, Peter Baumann

„Pflanzenbau und Düngung und Grundlagen im Ackerbau“ – ein Flipped-Classroom-Projekt (HAFL) Zwei Lehrveranstaltungen werden hier als Flipped-Classroom-Projekt aufbereitet. Ziel ist es, Studierenden mit heterogenen Vorkenntnissen das Grundlagenwissen effizienter zu vermitteln. Besonders innovativ finden wir, dass die Inhalte zum Teil in Form eines Wikis bzw. E-Books aufbereitet werden. Kontakt: Andreas Keiser

„Thinking like physicists“ – ein Flipped-Classroom-Projekt (HKB, Conservation and Restauration) Angehenden Restauratoren Physik besonders praxisrelevant zu vermitteln, ist das Ziel dieses Flipped-Classroom-Projekts. In Selbststudienphasen setzen sich die Studierenden mit Schadensbildern und Videos zur Theorie auseinander, so dass im Kontaktstudium mehr Zeit für Experimente zur Verfügung steht. Kontakt: Giovanna di Pietro

„Klinische Arbeit im Gesundheitswesen“ – ein Flipped-Classroom-Projekt (WGS-G) Mit Hilfe von Slidecasts, Literatur und Online-Aktivitäten eignen sich die Studierenden hier die theoretischen Grundlagen selbständig an. So kann die Kontaktlernzeit effizienter genutzt werden für die Anwendung in Form von komplexen Transferaufgaben.  Kontakt: Andrea Räss-Hunziker, Sonja Nafzger

 „Einführung in Sozialpolitik und Schweizerisches Sozialwesen“ – als Virtuelle Landschaft (WGS-S) Überzeugt hat uns bei diesem Projekt der Ansatz der Virtuellen Landschaft, der für die BFH ein Novum ist und Transferpotenzial für andere Lehrveranstaltungen aufweist. Kontakt: Simone Küng, Pascal Engler

Wir gratulieren allen, die an den geförderten Projekten mitarbeiten und wünschen gutes Gelingen!

E-Learning-Fonds 2016

Und schon steht die neue Förderrunde an: Wenn Sie als Mitarbeitende der BFH aufwändige E-Learning-Projekte realisieren wollen, die innovativ sind und die Qualität der Lehre verbessern, dann bewerben Sie sich beim E-Learning-Förderprogramm 2016. In unserem Blogbeitrag: E-Learning-Fonds der BFH: Die Auswahlkriterien sind die Auswahlkriterien kurz erklärt. Merkblatt und Antragformular sind im Intranet zu finden.

Die Fachstelle Hochschuldidaktik & E-Learning unterstützt und begleitet Sie gerne bei Ihrem E-Learning-Projekt.

Bewerbung und Termine Ausschreibung 2016:

  • bis 30. April 2016: Anmeldung des Projekts per Mail an hdel@bfh.ch mit Angabe von Namen, Departement und Projekttitel
  • bis 30. Mai 2016: Einreichung des Projektantrages per Mail an hdel@bfh.ch
  • bis 30. Juli 2016: Projektauswahl durch Roland Stähli (Kommission Lehre, BFH) und Andrea Scheurlen Theler (Kooperationsgremium E-Learning, BFH)

Passen Problem Based Learning und MOOCs zusammen?

In den meisten MOOCs dominieren instruktionale Methoden wie Videos und Quizzes. Daran ändern auch ein paar Diskussionsforen wenig. Mit ihrem MOOC zum Problem Based Learning (PBL) zeigt die Maastricht University, dass es auch anders geht.

Als europäische Pionierin im PBL hat sich die Maastricht University schon lange einen Namen gemacht: Alle ihre Studiengänge sind nach diesem Prinzip organisiert. Jedes Thema wird anhand eines Problemfalls in tutorierten Kleingruppen erarbeitet. Vorlesungen ergänzen den PBL-Ansatz, stehen aber nicht im Zentrum.

Erfahrungen mit dem PBL-Mooc der Maastricht University

Nun bietet die Maastricht University einen MOOC über Problem Based Learning an, der ebenfalls weitgehend nach PBL-Prinzipien gestaltet ist. Und online funktioniert das ganz ähnlich wie im Präsenzsetting: Wir, die Teilnehmenden, arbeiten in Kleingruppen zusammen. Alle zwei Wochen wird ein neues Problem gestellt, anhand dessen wir uns tiefer mit verschiedenen Aspekten dieser Methode auseinandersetzen. In der ersten Woche diskutieren wir jeweils das Problem, formulieren unsere persönlichen Lernziele und einigen uns darauf, welche Fragen wir weiterverfolgen wollen. In der zweiten Woche recherchiert dann jedes Gruppenmitglied, um Antworten zu finden. Zu den Kernthemen stellt die Maastricht University zahlreiche Videos zur Verfügung und gibt so ihren reichen Schatz an PBL-Expertise weiter: Dozierende berichten von ihrem Vorgehen bei der Planung, ihren Erfahrungen bei der Durchführung von PBL-Veranstaltungen, sie geben Tipps und zeigen ihre lessons learned. Auch Studierende kommen zu Wort, und in einigen Videos kann man sogar die Diskussionen in einer Tutorgruppe mitverfolgen.

Die Videos sind Ausgangspunkt für weitere Recherchen im Internet oder in Bibliotheken. Kurz vor dem Abgabetermin tragen wir unsere Ergebnisse zusammen und erstellen daraus ein Gruppenprodukt – PowerPoint, prezi oder Concept Map, aber auch Videos, Screencasts sind möglich, denn in der Darbietungsform und Gestaltung sind wir völlig frei. Nach dem Abgabetermin werden jedem Gruppenmitglied Einreichungen anderer Gruppen zum Peer-Feedback zugeteilt. Die Begutachtung anderer Gruppenprodukte ist nochmals eine enorme Horizonterweiterung, weil ganz andere Schwerpunkte gesetzt und weitere interessante Fragen beantwortet werden.

PBL im didaktischen Doppeldecker

Mit diesem MOOC eignen wir uns also nicht nur theoretisches Wissen über PBL an, sondern erfahren diese Methode gleichzeitig in der Praxis – der klassische didaktische Doppeldecker also. Und das heisst PBL mit all seinen Vorteilen: Wenn die Gruppe gut funktioniert, dann ist das Ganze sehr anregend, Erfahrungen werden ausgetauscht, Wissen praxisbezogen und kollaborativ erarbeitet. Aber das heisst auch PBL mit allen Schwierigkeiten, die ein reines Online-Setting mit Teilnehmenden aus der ganzen Welt mit sich bringt: Die Mitglieder unserer Gruppe sind zwar nur auf zwei Kontinente verteilt (Amerika und Europa), trotzdem ist es immer sehr schwierig, einen Zeitpunkt für die von uns gewünschten synchronen Online-Treffen zu finden. Und auch dieser MOOC hat mit Dropouts zu kämpfen, wie an unserer Gruppe zu sehen ist: Von anfangs sieben aktiven Gruppenmitglieder sind eine Woche vor Kursende nur noch drei übrig.

Eine kleine Einschränkung zu „richtigem“ PBL gibt es gleichwohl: Leider haben wir keinen Gruppentutor der Maastricht University, wir organisieren uns komplett selbständig. Aber es gibt ja auch noch die zahlreichen Foren, in denen rege diskutiert wird.

Und passen PBL und MOOCs nun zusammen? Und wie! Die selbst organisierte Arbeit in Gruppen macht einen MOOC mit Hunderten und Tausenden von Teilnehmenden aus der ganzen Welt sehr viel persönlicher und damit auch verbindlicher. Die Plattform NovoEd, welche die selbst organisierte Gruppenbildung unterstützt und einen groupspace vorsieht, ist hierfür auch gut geeignet.

Insgesamt ein toller MOOC, der sich gelohnt hat: Viel gelernt, viele Ideen entwickelt, Kontakte geknüpft. Was will man mehr! Es ist zu hoffen, dass die Maastricht University diesen MOOC wiederholt!

Neue Ausgabe didaktiv: Best teaching

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In der neusten Ausgabe unserer Schriftenreihe «didaktiv» stellen wir die Siegerprojekte des CS Award for Best Teaching 2015 vor. Die vier innovativen Final-Projekte verbinden praxisorientierte und forschungsbasierte Lehre – ausgezeichnet:

Gewinner des CS Award for Best Teaching ist Matthias Baumgartner von der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen (EHSM). Er zeigt mit seiner Lehrveranstaltung «Professionstheorien» für angehende Sportlehrpersonen, wie effektiv kompetenzorientierte Lehre sein kann. Im Seminar erwerben die Studierenden Wissen über lernförderliche Rückmeldungen im Sportunterricht. Die Brücke zur Praxisanwendung wird mit einem parallel dazu stattfindenden Schulpraktikum geschlagen. Dort wird das Handeln der Studierenden im Sportunterricht mittels Videovignetten aufgezeichnet, die später im Seminar analysiert werden. Auf diese Weise werden die individuellen Entwicklungsfortschritte für die Studierenden sichtbar. Weder Wissen, noch Praxis reichen also aus für den Aufbau von Kompetenzen, entscheidend ist die Verknüpfung zwischen Theorie und eigener Praxis.

Auch die Lehrveranstaltung der HAFL «Emma auf Hoftour-live@Hühnerstall» zeigt einen exzellenten Theorie-Praxis-Transfer: Im Modul „Wissenschaftliches Arbeiten und Projektmanagement“ lernen Studierende nicht nur theoretisch Methoden und Instrumente des Projektmanagements, sondern wenden diese gleich an, indem sie einen Grossanlass entwickeln, planen, koordinieren und durchführen. Auf diese Weise können die Studierenden die Komplexität, die Unwägbarkeiten und  Schwierigkeiten eines realen Projekts erfahren. Mit Unterstützung von Coaches stellten 90 Studierende den zweitägigen Event  «Emma auf Hoftour-live@Hühnerstall» auf die Beine, der Familien und Kindern in der Hochschule und auf ausgewählten Bauernhöfen einen erlebnisreichen Besuch rund um das Thema Huhn geboten hat – ein grosser Erfolg, sowohl, was den Grossanlass, als auch, was den Lernerfolg der Studierenden betrifft.

Mit einem interdisziplinären-interprofessionellen Simulationstraining im Bachelorstudiengang Hebamme verbessern Studierende ihre berufsspezifischen Kompetenzen in gesundheitskritischen Situationen im Gebärzimmer. Eine professionelle Schauspielerin steht für neun aufeinander aufbauende Trainingseinheiten zur Verfügung. Das Besondere dabei ist, dass die angehenden Hebammen während der Simulationen mit künftigen Anästhesisten zusammenarbeiten – genauso wie später in der Berufspraxis. So wird ausserdem die Kommunikation und Zusammenarbeit der beiden Berufsgruppen verbessert. Diese institutsübergreifenden Simulationstrainings sind schweizweit einmalig.

In der Lehrveranstaltung «Projektmanagement» der HF Holz Biel lernen Studierende verschiedener Vertiefungsrichtungen gemeinsam. Theorie und Praxis des Projektmanagements werden hier verknüpft mit praxisorientierten Aufgabenstellungen, die die Studierenden in Gruppen bearbeiten. Ausserdem arbeiten die Teams an selbst gewählten Projekten, die von den Dozierenden per Lernteamcoaching begleitet werden. Als Kompetenznachweis wird ein Projekthandbuch erstellt. Learning by doing, realitätsnah und motivierend – so lernen die Studierenden in der HF Biel Projektmanagement und können damit später in der Praxis punkten.

Die Fachstelle Hochschuldidaktik & E-Learning gratuliert allen beteiligten Dozierenden für ihre ausgezeichnete Lehre!

Hier gehts zum didaktiv Best Teaching 2015

E-Learning-Fonds der BFH: Die Auswahlkriterien

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Sie wollen ein innovatives E-Learning-Projekt für die Lehre in der Berner Fachhochschule realisieren? Bis zum 30. November können Sie beim E-Learning-Fonds der BFH ein Projekt einreichen. Hier erfahren Sie, worauf es bei Ihrem Antrag ankommt.

Didaktisch sinnvoll und innovativ soll Ihr E-Learning-Projekt sein, und es soll die Qualität der Lehre verbessern. Dazu soll es nachhaltig und vernetzt sein sowie über Transferpotenzial verfügen.

Nach diesen Kriterien werden E-Learning-Projekte ausgewählt:

Innovation: Unter didaktischer Innovation versteht man „Neuerungen der Organisation, der Inhalte und/oder Methoden des Lehrens, die den vorangegangenen Zustand der Wissensvermittlung merklich verändern und als Konsequenz auch einen Wandel der intendierten Bildungs- und Lernprozesse bewirken“ (Reinmann-Rothmeier, 2003).
Ein Beispiel für eine didaktische Innovation ist der Flipped-Classroom, das „umgedrehte Klassenzimmer“. Normalerweise wird im Kontaktunterricht das Wissen vermittelt, im Selbststudium zu Hause wird es vertieft. Nicht immer reicht die Zeit auch noch für anwendungsorientierte Aufgaben.
Der Flipped Classroom dreht dieses Vorgehen um: Hier wird die eigentliche Wissensvermittlung konsequent in das Selbststudium verlagert. Das Kontaktstudium wird dafür frei für aktivierende und handlungsorientierte Methoden. Konkret kann das folgendermassen aussehen: Vor dem Präsenzunterricht erarbeiten die Studierenden die neuen Lerninhalte zu Hause per Videos, Podcasts und Text. Anschliessend überprüfen sie ihr Wissen mit Hilfe von Online-Tests. Die Dozierenden erhalten dadurch bereits wichtige Anhaltspunkte, wie gut die Lerninhalte verstanden wurden. Im Kontaktunterricht wird das neue Wissen nun dank handlungsorientierten Methoden angewandt. Wichtig ist, dass Sie in Ihrem Antrag das Augenmerk nicht ausschliesslich auf die E-Learning-Anteile richten, also im Falle von Flipped Classroom nicht nur auf Videos und Tests für das Selbststudium. Zeigen Sie vielmehr konkret auf, inwiefern ihr Kontaktstudium vom Flipped Classroom profitiert.

Qualitätsverbesserung: Der Einsatz von E-Learning sollte die Qualität Ihrer Lehrveranstaltung verbessern. Wenn Ihre Studierenden beispielweise ein E-Portfolio führen, in dem sie ausgewählte Projektarbeiten präsentieren und ihre Lernfortschritte dokumentieren und darauf regelmässig (Peer-) Feedback erhalten, so gewinnt Ihre Lehrveranstaltung durch die intensivere Betreuung an Qualität. Auch formative Tests, mit denen Studierende ihr Wissen überprüfen, können die Qualität verbessern.

Nachhaltigkeit: Aufwändige E-Learning-Elemente machen dann Sinn, wenn sichergestellt ist, dass sie intensiv und über einen längeren Zeitraum genutzt werden. Nachhaltig ist Ihr E-Learning-Projekt, wenn es während einiger Studienjahre eingesetzt werden kann, wenn die Inhalte nicht zu schnell veralten, bzw. allenfalls leicht überarbeitet und aktualisiert werden können. Zu beachten ist ausserdem, dass bei sehr grossen Projekten, bei denen die vom E-Learning-Fonds beantragte Fördersumme nur einen kleinen Anteil ausmacht, die Finanzierung des Restprojektes ebenfalls gesichert sein muss.

Vernetzung: Ideal ist, wenn mehrere Dozierende am Projekt beteiligt sind. Auch hier geht es um Nachhaltigkeit, denn wenn ein Projekt auf mehreren Schultern getragen wird, ist eine intensive und langandauernde Nutzung zu erwarten. Besonders zu begrüssen sind zudem departementsübergreifende Initiativen, das heisst, dass E-Learning-Elemente in mehreren Departementen oder Fachbereichen genutzt werden können. Vernetzung ist ausserdem wichtig, damit das E-Learning-Projekt in den Fachbereich ausstrahlt und das E-Learning Know-How breit entwickelt wird.

Transferpotenzial: Zu guter Letzt wünschen wir uns, dass das Szenario Ihres Projekts grundsätzlich auf andere Lehrveranstaltungen übertragbar ist. Mit den geförderten Projekten bauen wir eine Sammlung von Good-Practice-Beispielen auf, die auch andere Dozierende der BFH inspirieren sollen.

Der E-Learning-Fonds  ist eine der Massnahmen zur Umsetzung der E-Learning-Strategie 2015-2018 der Berner Fachhochschule und dient dazu, konkrete E-Learning-Projekte in der Lehre zu fördern. Eine Förderung von Konzepten und Anschaffungen von Hard- und Software sind ausgeschlossen. Da der E-Learning-Fonds auch dazu dienen soll, das E-Learning Know-How der Dozierenden der BFH weiterzuentwickeln, können keine Projekte finanziert werden, die von externen Personen bzw. Firmen realisiert werden. Die Finanzierung erfolgt intern über Projektgutschriften.

Sie möchten Ihre Lehre mit E-Learning bereichern, aber Sie wissen noch nicht genau wie? Kein Problem, dafür gibt es die Fachstelle Hochschuldidaktik & E-Learning! Wir beraten und unterstützen Sie auch gerne bei der Eingabe Ihres Projektes.

Zum Merkblatt und Antragformular E-Learning Fonds BFH

Was ist Flipped Classroom?

https://www.flickr.com/photos/26254305@N08/15474271229

https://www.flickr.com/photos/26254305@N08/15474271229

Christian Spannagel – Professor für Mathematik an der PH Heidelberg und einer der Pioniere des „umgedrehten Klassenzimmers“ – erklärt in vier Minuten den Flipped Classroom…

…und ist am 19. und 20. März 2015 zu Gast in der Fachstelle Hochschuldidaktik & E-Learning der BFH, wo er den Workshop „Kompetenzorientiert lehren auch mit grossen Gruppen“ in der Reihe Didaktik-Akzente gestaltet. Nicht verpassen, wenn sie unterschiedliche Techniken und Methoden für die Durchführung des Flipped Classroom kennenlernen und ausprobieren möchten! Mehr Informationen und Anmeldung

Mobile Geräte im Hörsaal: Ablenkung oder Lernchance?

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Henricus de Alemannia vor seinen Schülern. Buchmalerei aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts

Unaufmerksame Studierende gibt es nicht erst seit der Erfindung von Smartphone, Tablet & Co. Aber zugenommen hat die Unaufmerksamkeit durch die Allgegenwärtigkeit dieser Geräte vermutlich schon. Zumindest erbrachte die von Vera Gehlen-Baum am 19. Januar bei e-teaching.org vorgestellte Studie, dass Studierende, die während der Vorlesung mobile Geräte verwenden, diese häufiger für vorlesungsferne als für vorlesungsnahe Aktivitäten nutzen: Statt mitzuschreiben oder online nach vertiefenden Informationen zum eben Gehörten zu suchen, wird mal schnell bei Facebook vorbeigeschaut oder online gespielt.

Schulen reagieren auf das Ablenkungspotenzial teilweise mit striktem Handyverbot. In Hochschulen ist das nicht möglich. Doch warum die mobilen Geräte nicht sinnvoll in der Veranstaltung einsetzen, um Studierende zu aktivieren, anstatt dagegen anzukämpfen? Audience-Response Systeme und Backchannel machen es möglich:

  • Audience-Response Systeme: Mit ihnen können Dozierende während der Vorlesung Live-Umfragen durchführen und prüfen, ob die eben vermittelten Inhalte verstanden wurden. Die Studierenden stimmen anonym mit Handy oder Smartphone (per SMS oder Browser) ab, die Ergebnisse können sofort für alle sichtbar projiziert werden. Dank dieser technologischen Unterstützung können alle Studierenden aktiviert werden. Die Fachstelle Hochschuldidaktik & E-Learning empfiehlt das Tool invote. Es ist unkompliziert, datenschutzrechtlich bedenkenlos, eine Registrierung ist nur für Dozierende notwendig.
  • Backchannel: Sie ermöglichen Studierenden – je nach Tool auch anonym – Fragen zu stellen, auf die Dozierende dann unmittelbar eingehen können. Diese erhöhte Kommunikation zwischen Studierenden und Dozierenden kann die Aufmerksamkeit ebenfalls deutlich steigern. Der Einsatz des Microbloggingdienstes Twitter in Lehrveranstaltungen ist nicht über alle datenschutzrechtlichen Zweifel erhaben und hat ein eigenes Ablenkungspotenzial. Eine Alternative ist hier z.B. edupad, ein kollaborativer Texteditor, der weder für Dozierende, noch für Studierende eine Registrierung erfordert. Wenn der Link zum edupad zur Verfügung gestellt wird, können Studierende auch per Smartphone darauf Fragen stellen, die sofort sichtbar sind. Eine Zeichenbegrenzung wie bei Twitter gibt es bei edupad allerdings nicht.

Auch durch den Einsatz von invote oder edupad lässt sich das Ablenkungspotenzial von Handys und Tablets nicht beseitigen. Aber zusammen mit einer gut gestalteten und strukturierten Vorlesung sind sie ein erfolgversprechender Weg, um Frontalunterricht-Settings durch Aktivierung aller Studierenden gezielt aufzubrechen und damit ihre Aufmerksamkeit insgesamt zu erhöhen.

Link zu invote-Frage und zu edupad zum Ausprobieren!

Möchten Sie Audience-Response Systeme oder Backchannel in ihrer Lehrveranstaltung einsetzen? Die Fachstelle Hochschuldidaktik & E-Learning bietet Dozierenden der Berner Fachhochschule Unterstützung, Beratung, Tipps und Tricks.

Die BFH hat eine E-Learning-Strategie!

Die Fachhochschulleitung hat die E-Learning-Strategie 2015 – 2018 verabschiedet. Nach Zustimmung der Kommissionen Lehre, Evaluation und Qualitätsentwicklung sowie Weiterbildung hat die Stratgie damit die letzte Hürde genommen.

Die BFH erkennt E-Learning darin als „strategisch bedeutsamen Faktor im Wettbewerb der Hochschulen an und sieht E-Learning als unverzichtbar für eine attraktive, innovative und erfolgreiche Hochschullehre“. Mit der Verabschiedung der Stratgie 2015 – 2018 gibt die Fachhochschulleitung ein wichtiges Signal für die Hochschulentwicklung der kommenden Jahre.

Nachhaltige Förderung von E-Learning

Warum gerade jetzt eine Strategie, wo E-Learning in der BFH vielerorts doch bereits fester Bestandteil der Lehre ist? Bislang erfolgte die Förderung von E-Learning weitgehend dezentral, uneinheitlich und oft nicht systematisch. Ziel der Strategie ist deshalb eine weitere Ausbreitung und nachhaltige Förderung von E-Learning an der BFH, sowie eine bessere Vernetzung seiner Akteure.

Um E-Learning nachhaltig zu verankern sind verschiedene Dimensionen zu berücksichtigen:

  • Methodisch-didaktische Ebene E-Learning ist kein Selbstzweck, sondern es geht um die nachhaltige Verbesserung der Qualität der Lehre. Oberste Priorität muss der didaktisch sinnvolle Einsatz haben, der Mehrwert den Studierenden und Lehrenden ersichtlich sein.
  • Technologie Ohne eine professionelle Infrastruktur lässt sich E-Learning nicht umsetzen.
  • Organisation Verantwortlichkeiten und Unterstützungsangebote müssen transparent geregelt sein.
  • Sozio-kulturelle Aspekte E-Learning kann nur dann erfolgreich sein, wenn es zu den spezifischen Lehr- und Fachkulturen passt.
  • Finanzen Qualitativ hochwertiges E-Learning erfordert sowohl finanzielle als auch personelle Ressourcen.

Alle Ziele der E-Learning-Strategie sind entsprechend dieser Dimensionen gruppiert.

Erstes Ziel (methodisch-didaktische Ebene) ist beispielsweise, dass das Anreicherungskonzept (z.B. ein Moodlekurs, der eine Lehrveranstaltung begleitet) überall eingesetzt wird, wo ein didaktischer Mehrwert entsteht. Ein besonderer Fokus liegt auf dem integrativen Konzept (Blended-Learning), das vermehrt eingesetzt werden soll. Und nicht zuletzt sollen auch Erfahrungen mit virtuellen Lehrangeboten gesammelt werden.

Individuelle Zielsetzungen

Da die einzelnen Departemente und Fachbereiche im Stand ihrer E-Learning-Entwicklung, in ihren speziellen Anforderungen und Bedürfnissen nicht vergleichbar sind, wird jedes Departement (bzw. jeder Fachbereich) seine eigenen Ziele festlegen.

Von der Strategie zur Umsetzung

Wie jede Strategie lebt auch die E-Learning-Strategie von ihren Umsetzungsmassnahmen. Diese werden derzeit noch ausgearbeitet und diskutiert und folgen Anfang 2015.

Ausgearbeitet wurde die E-Learning-Strategie der BFH vom Kooperationsgremium E-Learning, in dem jedes Departement bzw. jeder Fachbereich vertreten ist: AHB: Katrin Merz, HKB: Dr. Stefan Wülfert/Nina Grunder, WGS-W: Reto Jud, WGS-G: Dr. Stefan Wäffler, WGS-S: Judith Studer, TI: Dr. Michael Röthlin, HAFL: Stefan Caprez/Katja Schaffer, Magglingen: Paul Friedli sowie HdEL: Dr. Gerd Josten, Andrea Scheurlen Theler.

Zur E-Learning-Strategie der BFH

Noch Plätze frei: Workshop MC-Fragen und Moodle-Tests von HdEL

Wollen Sie Ihren Studierenden Testfragen zum Üben online zur Verfügung stellen? Oder eine Prüfung in Moodle sicher durchführen?

Im Workshop der Fachstelle Hochschuldidaktik & E-Learning der BFH am 8. Oktober erfahren Sie alles rund um das Thema Online-Tests.

Im ersten Teil (8.30 bis 12.30 Uhr) lernen Sie mit René Krebs, Psychologe an der Uni Bern, wie man Multiple-Choice-Fragen so konstruiert, dass sie ein gültiges und zuverlässiges Prüfen ermöglichen und das Lernen günstig beeinflussen.

Im zweiten Teil (13.30 bis 16.00) zeigt Ihnen Dr. Gerd Josten, Wissenschaftlicher Mitarbeiter HdEL, wie Sie verschiedene Fragetypen in Moodle anlegen, wie Sie Online-Prüfungen durchführen und dabei den Überblick behalten.

Die beiden Teile des Workshops können auch einzeln belegt werden. Hier gehts direkt zur Anmeldung.